Asthma in deinem Alltag
Asthma und Sport
Die 6 Grundregeln sollen dir helfen, Sport mit Spass zu betreiben.
Wähle die Sportart aus, die dir gefällt (nicht nur Schwimmen oder Wandern!). Lediglich das Flaschentauchen ist dir meist verwehrt (zu gefährlich für deine Lungen!)
Generell gilt, dass der Sport in möglichst idealen Luftverhältnissen stattfinden soll. Eine vermehrte Schadstoff- oder Ozonbelastung ist falls möglich zu vermeiden. Ebenfalls sind sehr tiefe Temperaturen und eine trockene Luft eher ungünstig.
Versuche solange als möglich durch die Nase zu atmen. Die Einatemluft wird besser erwärmt und befeuchtet.
- Kein Sport bei instabilem Asthma
- 10 Minuten vor Sport ein kurzwirksamer Bronchodilatator verwenden, falls die bisherige Inhalationstherapie nicht ausgereicht hat. 10-20 Minuten Aufwärmen durch Lockerungs- und Dehnungsgymnastik, verbunden mit Atemgymnastik
- Langsame Steigerung der körperlichen Belastung. Intervalltraining zu Beginn vor dem Ausdauertraining bevorzugen
- Während der Belastung auf korrekte Atemtechnik achten. Tiefe langsame Atemzüge. Solange als möglich durch die Nase atmen.
- Bei Auftreten von Symptomen rechtzeitige Reduktion der Belastung und eventuell erneute Inhalation.
- Cooling down während 10-20 Minuten mit erneuten Dehnungsübungen und Atemübungen
Asthma und Rauchen
Das geht! Durzfristig auch möglich ohne Zunahme von Asthmasymptomen. Auf längere Sicht sind deine Luftwege und dein Atemvermögen Verlierer, Opfer der Tabakindustrie! Biete ihr die Stirn im Wissen, dass aktuell jeder 4. Jugendliche in der Schweiz raucht. Opponiere weniger gegen deine rauchenden Kollegen als vielmehr gegen eine Tabakindustrie, die euch Jugendliche immer mehr zum Rauchen führt. Denke daran, nur 5% der rauchenden Jugendlichen schaffen den Ausstieg bis zum 20. Lebensjahr, jedoch 40% möchten damit aufhören!
Asthma und Ferien
Ferien sollten entspannen, Spass machen, neue Ideen kreieren helfen. Weg vom Alltagstress und vom Gewohnten. Ferien sind somit beste Voraussetzung für eine Besserung des Asthma. Der Ferienort spielt dabei eine nicht allzugrosse Rolle. Dennoch ein paar Hinweise:
Hausstaubmilbenallergiker profitieren vom Aufenthalt in den Bergen, da die Milben ab 1200 müM selten und ab 1600 müM kaum mehr vorkommen. Ein Aufenthalt am Meer ist günstig, da die Luft feucht, salzhaltig und warm ist. Ferien auf dem Land sind für Pollenallergiker in der Pollensaison ungünstig. In den Bergen ist die Pollensaison später als im Flachland
Am wichtigsten: Genügend eigene Medikamente mitnehmen und die kurzwirksamer Brochodilatator auf sich tragen (auch im Zug, Flugzeug!).